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DWD400 > AKTUELL  03.12.21 22:09l 39 Lines 2533 Bytes #999 (1) @ EU1BOX
BID : 3CVEU1BOX01R
Read: MI2ITH DWD400
Subj: DL Betrugsmaschen – Wissen schützt: KW XY 999
Path: EU1BOX
Sent: 211203/2009z @:EU1BOX.#NDS.DEU.EU [ITHNET-Mailbox JO41TX] OBcm1.06 LT:001
From: DWD400 @ EU1BOX.#NDS.DEU.EU (Logo)
To:   AKTUELL @ EU1BOX
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Aktuelle Erkenntnisse in der Kriminalität gegenüber älteren Menschen
Landkreis Holzminden (red). Welche Tricks nutzen Gauner, um ältere Menschen 
am Telefon um ihr Hab und Gut zu bringen? Das Seniorenservicebüro des 
Landkreises Holzminden bietet regelmäßig Informationsveranstaltungen zu 
diesem wichtigen Thema an. Auf Einladung von Silvia Kieven und Elke Wünsche 
trafen sich jüngst wieder zahlreiche Interessierte im Holzmindener 
Kulturzentrum äDrehscheibe“, um sich intensiv über aktuelle 
Kriminalitätsformen aufklären zu lassen. Als Referent konnte 
Polizeihauptkommissar Christian Rusniok gewonnen werden, der in spannender 
Weise über aktuelle Erkenntnisse zur Kriminalität gegenüber älteren Menschen 
berichtete. 

Rusniok informierte die Anwesenden über den noch immer häufig 
funktionierenden äEnkeltrick“, aber auch über eine neuere Betrugsmasche, bei 
der sich Betrüger am Telefon als Polizeibeamte, Rechtsanwälte oder andere 
Amtspersonen ausgeben. Dabei erscheint dann die Rufnummer örtlicher 
Polizeidienststellen oder gar die 110 mit einer Ortsvorwahl im 
Telefondisplay. Die Täter nutzen darüber hinaus Namen von real existierenden 
Personen, um ihre Geschichte noch glaubwürdiger wirken zu lassen. Die Opfer 
werden in lange Telefonate verwickelt, um mit überzeugenden Geschichten deren 
Vertrauen zu gewinnen. Anschließend werden die Angerufenen dann aufgefordert, 
Wertgegenstände und Bargeld zum eigenen Schutz an einen äKollegen“ zu 
übergeben. äWer einen solchen Anruf erhält, sollte niemals die eigenen 
Personalien herausgeben“, machte Polizeihauptkommissar Rusniok deutlich. 
Besser sei es, aufzulegen und die örtliche Polizeibehörde anrufen, um den 
Sachverhalt genau zu schildern. 

Im Laufe des gesamten Vortrages wurde erneut deutlich: Egal ob am Telefon, an 
der Haustür, im Internet oder per Post, die Betrüger sind geschult, erfinden 
immer neue Betrugsmaschen und nutzen die Rechtschaffenheit und Gutgläubigkeit 
der Bürger*innen gezielt aus. Umso wichtiger ist es, diese betrügerischen 
Vorgehensweisen der Öffentlichkeit bewusst zu machen, waren sich alle 
Anwesenden einig. Zwischen allen Besuchern entwickelte sich ein lebhafter 
Austausch über praktische, verhaltensorientierte Ratschläge und Hilfen. 

äZiel einer jeden Prävention muss es sein, ältere Menschen vor Kriminalität 
zu schützen und deren Lebensqualität durch eine Verbesserung des 
Sicherheitsgefühls zu steigern“, ermunterte Elke Wünsche die Anwesenden, die 
gewonnen Kenntnisse als Multiplikatoren in die Welt zu tragen. /ex


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